[Rezension] „Knutschen erlaubt“ von Christian Bieniek.

(Da ich dieses Buch damals in der Bibliothek ausgeliehen hatte, weiss ich nicht mehr genau welcher Verlag das war, und ich glaube das was ich hatte gibt es nicht mehr, daher nur die Inhaltswiedergabe. Damals wusste ich noch nicht, wie eine Rezension auszusehen hat, das ist nur mein „Anfang“, den ich nicht „wegwerfen“ wollte.)

Die Hauptrolle in diesem Buch hat ein 14 jähriges Mädchen Namens Rebekka, welche quasi die ganze Geschichte sozusagen erzählt, und um die es geht… es wird erzählt das sie in einen 22 Jahre alten Jungen mit dem Namen Adrian verliebt ist, welcher eine Etage über ihrer Wohnung wohnt. Dieser merkt natürlich gar nicht was dieses Mädchen für ihn empfindet, wie denn auch sie hat es ihm ja nie gesagt. In der Familie des Mädchens ist es vor kurzem zu Problemen gekommen, da der Vater, welcher sehr von Rebekka vermisst wird, zu seiner neuen Freundin in eine neue Stadt gezogen ist. Die ganze Familie leidet unter dieser Situation. Die Mutter, welche nicht mehr Mama, sondern Luise genannt werden möchte hat allerdings auch gerade einen neuen Freund kennen gelernt, welcher Lehrer ist. Er heißt Ludwig. Weiterhin gibt es eine Schwester die gerade studiert und besonders schlau tut, was Rebekka gar nicht verstehen kann. Ausserdem ist da noch Sophie, ein kleines Biest, sie ist zwei Jahre älter als Rebekka, und hat ein Zimmer mit ihr zusammen. Sophie hat seit zwei Wochen einen Freund (Jonas). Jonas Mutter ist sehr krank, und deshalb kann Rebekka gar nicht verstehen wieso er so gut drauf ist, und wieso er Sophie immer zum Lachen bringen muss. Abends wenn Rebekka und Sophie einschlafen haben beide ein Ritual, normal zoffen sie sich den lieben langen Tag, doch Abends unterhalten sie sich immer über sehr ernste Themen, welche niemals sonst am Tag erwähnt werden. So reden sie so oft über ihren Vater, welcher ja leider nicht mehr bei ihnen wohnt.

Was sehr hervorzuheben ist, Rebekka ist Sprecherin von Filmen, und Werbeshows die synchronisiert werden müssen, so ist sie als jüngste der Familie die wohlhabenste der Mädchen, und sie gibt nix von ihrem Honorar ab. Eines Tages ruft ein Mann an, der ihr eine Komparsenrolle in der besten Soap anbietet, wo sie mit einem Jungen einen Kuss, einen innigen Kuss zeigen muss. Da Rebekka noch nie geküsst hat, was sie allerdings nicht sagt, macht sie sich nun Gedanken wie sie das am besten üben könnte. Sie erzählt ihren Freundinnen von der Rolle. Auf dem Geburtstag einer Schulfreundin kommt ein Freund ihres Bruders mit, den bestimmt sie zu ihrem Opfer. Sie möchte mit ihm Küssen üben, da er nicht schlecht aussieht, aber sie empfindet nix für ihn. Die Freundinnen lachen darüber natürlich, aber sie plant wie sie das am besten hinbekommen könnte.
Zu Hause bei ihr trudelt nach längerer ungewohnter Pause endlich mal wieder eine Email von ihrem Dad ein, wo er ihr anbietet, dass sie sich sehen eine Stunde am Flughafen, da er dort Auffenthalt hat wenn er einen Termin in eine andere Stadt hat. Zuerst schreibt sie wütend eine böse Mail, doch im letzten Moment schreibt sie eine liebe Mail und schickt diese ab. Sie erzählt ihrer Familie von dem Treffen, doch diese können das gar nicht glauben das der Vater nur sie sehen will.
Mit Ludwig, dem neuen Freund der Mutter versteht sie sich überhaupt nicht (oder besser sie will sich nicht mit ihm verstehen.), deswegen stenkert sie sich sehr oft mit ihm. Er hat ihr sogar schon das du angeboten, doch das interessiert Rebekka überhaupt nicht.
Adrian, der Junge über ihr in der Wohnung hat eine neue Freundin „Ronny“, was sie gar nicht fassen kann. Weil Rebekka das nicht dulden will, macht sie sich während sie Geräusche von oben hört, und sie weiss das das Mädchen da ist an ihrem Fahrrad zu schaffen. Adrian hatte sie kurz vorher gefragt ob sie weiss wer das war, sie weiss natürlich vor ihm von nix. Zufällig kommt Adrian mit nacktem Oberkörper nach unten gelaufen, und erwischt Rebekka dabei, diese tut so als ob sie gestürzt ist, und lügt ihn an das ein Junge das getan hat und weggelaufen ist. Sie tut so als hat sie starke Schmerzen, deswegen trägt sie Adrian nach oben. Dieser klingelt an der Tür von ihrer Wohnung. Rebekka schaut ihn verträumt an und spitzt den Mund und hofft einen Kuss zu bekommen. Die Mutter ist aber schon da, und Adrian gibt Rebekka der Mutter. Sie fragt sie ob ihr wirklich so weh getan wurde, und Rebekka bejaht dies.

Rebekka trifft in den nächsten Tagen ihren Vater, und probiert noch an Simon ran zu kommen. Was ihr dann auch noch gelingt, allerdings bekommt Simon von der Juliane einen Brief in dem steht das sie in ihn verliebt ist. Schließlich arrangiert Rebekka ein Treffen für die beiden, da sie ja nicht in Simon verliebt ist, und sie sich nun sicher ist, dass da eh kein Kuss mehr kommen wird. Am nächsten Tag umarmt sie Juliane. Sie kommt deswegen auch gar nicht mehr zum Küssen vor ihrem grossen Auftritt in der Soap. Als dann endlich der Auftritt gefilmt wird, ist sie gar nicht mehr so schlimm aufgeregt, und sie ist froh das sie zugestimmt hat. Der Junge den sie küssen soll ist genauso alt wie sie, und hat auch noch nie geküsst, und als sie dann kurz vor dem Kuss sind, sind beide total aufgeregt. Rebekka lenkt sich allerdings ab in dem sie an Adrian denkt, und so wird der Kuss ein voller Erfolg, und sie knutschen viel zu lange, sogar länger als die Szene dauert. Sie merkt auch das der Andy Seeger, der Star der Soap die Drehbücher für die Serie genauso affig findet wie sie selber, sie kann gar nicht glauben das es sogar Drehbücher dafür gibt.
Am nächsten Wochenende findet über ihr in der Wohnung ein total fetter Streit statt, und es ist bald klar das Ronny und Adrian nicht mehr zusammen sind. Darüber freut sich Rebekka riesig. Sie nimmt sich sogar vor nicht mehr zu schauspielerin, wenigstens im wahren Leben.

 

THE END

Vielleicht interessieren sich ja hier noch mehr für eine solche Art der Literatur…
ist sehr leichte Kost, gut bekömmlich, macht nicht noch mehr Stress als man eh schon hat, und es erheitert einen wenn man dieses Buch liest…
bisher finde ich es war eine gute Wahl dieses Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen…

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