[Rezension] „3096 Tage“ von Natascha Kampusch.

(c) Ullstein

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Grundinformationen:

Autor: Natascha Kampusch
Titel: 3069 Tage
Originaltitel:
Reihe: Ullstein Bücher/ Allgemeine Reihe
Seitenzahl: 288
ISBN: 9783548374260
Preis: 9,99 €
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Genre: Biografie/ Sachbuch
Sprache: deutsch
Übersetzer:
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 07.10.2011
Erstveröffentlichung: 2011

Kurzbeschreibung:

Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen – 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

Leseprobe:

Findet man hier.

Covergestaltung:

Mein Cover ist leicht lila, ich besitze die Weltbildausgabe. Im Fordergrund sieht man auch bei mir ein Bild von Natascha Kampusch.

Meine Meinung:

Nach einer kurzen Liegezeit habe ich mich dem Titel „3096 Tage“ von Natascha Kampusch gewidmet.
Susi hatte es noch im letzten Jahr entdeckt, es gelesen, und mit den Worten „ich bin enttäuscht“ an mich weiter gegeben. Da ich dieses Buch aber gern selbst haben wollte, kauften wir letztens in Braunschweig in einem Buchladen die Weltbildausgabe, welche schon mal preislich günstiger ist, da sie die Taschenbuchausgabe ist.
Ich habe angefangen zu lesen, und ich war sofort drin. Natascha Kampusch hat alles so beschrieben, dass man sich sofort in einer bildlichen Darstellung wieder findet, leider auch bei den ganzen bösen Sachen die der Täter mit ihr gemacht hat. Mich berührt dieses Buch, dieser Bericht von dem Opfer sehr, man spürt ihr ganzes Herzblut und mehr kann man wohl auch nicht verlangen. Ich bewundere diese junge Frau, dass sie nach all dieser langen Zeit trotzdem weiter lebt.

Mein Fazit:

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen der sich mit diesem Thema beschäftigt. Aber lesen muss man es schon selbst um beurteilen zu können, wie es auf einen selbst wirkt. Gerade nachdem immer wieder Ungereimtheiten laut werden, und Natascha von allen Seiten angefeindet wird.

Meine Bewertung:

5katzenklein

 

 

 

Zum Autor:

Natascha Kampusch, geboren am 17. Februar 1988 in Wien, war Opfer einer der längsten Entführungen der jüngeren Geschichte. 2006 hat sie ihre Freiheit zurückerobert. Seither versucht sie, ein normales Leben zu führen. Im Frühjahr 2010 machte sie ihren Schulabschluss.

(c) Martin Moravek

(c) Martin Moravek

 

 

 

 

 

 

 

Zu kaufen gibt es dieses Buch:

Altersempfehlung:

Keine leichte Kost, Erwachsenenliteratur.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei S. für das Buch, da sie mich drauf gestubst hat.

 

Lesezeit:

1 Monat immer mal wieder unterwegs.

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