[Rezension] „Die Dirne vom Niederrhein“ von Sebastian Thiel.

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Grundinformationen:

Autor: Sebastian Thiel
Titel: Die Dirne vom Niederrhein
Originaltitel:
Reihe: Historischer Roman
Seitenzahl: 298
ISBN: 9783839213520
Preis: 12,99 €
Verlag: Gmeiner
Genre: Historischer Kriminalroman
Sprache: deutsch
Übersetzer:
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 04.03.2013
Erstveröffentlichung: 2013

Kurzbeschreibung:

Niederrhein 1642: Nach dem Sieg der französisch-schwedischen Armee ist niemand mehr seines Lebens sicher. Elisabeth, die ihre Angehörigen verloren hat, flüchtet voller Schuldgefühle und schließt sich einem Tross von Huren im Gefolge des Heeres an. Im Geschäft der käuflichen Liebe steigt sie schnell auf und begegnet nicht nur den Menschen, die für den Tod ihrer Schwester verantwortlich sind, sondern auch Maximilian, der mit ihr noch eine Rechnung offen hat … Ein Spiel um Lust und Liebe beginnt – dem Verlierer ist der Tod gewiss.

Pressestimmen:

„Die Hexe vom Niederrhein ist ein spannender, gut geschriebener historischer Roman. Der Roman ist eine Liebesgeschichte und ein Drama zugleich und lässt einen nicht mehr los, bis man weiß, wie es ausgeht.“ www.buchcouch.de

 

Leseprobe:

Hier entlang.

Covergestaltung:

Auf dem Cover ist eine junge Frau abgebildet, die wohl die Hauptprotagonistin darstellen soll. Die Farben sind Blau-, Grün- und Brauntöne, und das Bild mutet schon etwas älter an. Im unteren Drittel stehen Titel und Autorenname hervorgehoben in einem weissen Kasten. Ich find das Cover neutral, aber passend.

Meine Meinung:

„Die Dirne vom Niederrhein“ ist der zweite Teil einer historischen Triologie. Der Titel zeigt uns, dass unsere Hauptprotagonistin eine Frau ist. Im Buch bemerkt man allerdings schnell, dass es zwei Hauptprotagonisten gibt. Für meinen Geschmack bleibt die junge Dame sehr sehr blass, was natürlich auch damit zusammen hängen kann, dass ich den ersten Teil dieser Reihe bisher noch nicht kenne. Spannend wird es meistens eher in den Teilen mit dem 2. Hauptprotagonisten. Es wechseln regelmässig die Teile zwischen ihm, und ihr ab, so dass die Handlung gleichmässig weiter voran schreitet.

Der Schreibstil des Buches ist leicht verständlich, gut sowie flüssig lesbar, was ich schon von anderen Büchern des Autors gewohnt bin. Für mich ist das eine gute Eigenschaft, die mich gern wieder zu Büchern von Sebastian Thiel greifen lässt.

An einigen Stellen sind allerdings noch ein paar Mängel, aus meiner Sicht. Die weibliche Hauptprotagonistin bleibt mir wie schon erwähnt zu blass, die Spannung wird kaum voran getrieben, sie ist für mich mehr ein Füllwerk, obwohl sie eigentlich im Mittelpunkt steht. Es gibt Stellen, da sind die Ausarbeitungen zu übertrieben und wirken für mich daher unecht.

Die Idee dieser Triologie gefällt mir aber sehr, den ich allerdings nicht als historischen Kriminalroman einstufen würde, sondern einfach als historischen Roman.

Mein Fazit:

 Ein solides Buch mit kleinen Makeln, welches ich trotzdem gern weiter empfehlen möchte an Leser, die diese Thematik der damaligen Zeit mögen.

Meine Bewertung:

 3katzenklein

 

 

 

Zum Autor:

Thiel-Sebastian

Sebastian Thiel, Jahrgang 1983, lebt in Tönisvorst am Niederrhein. Nach einer Ausbildung zum Fachinformatiker arbeitet er heute als IT-Manager in einem mittelständigen Dienstleistungsunternehmen. Schon in frühester Kindheit begann er mit dem Schreiben, vornehmlich von Kurzgeschichten.

 

 

 

 

 

Zu kaufen gibt es dieses Buch:

Altersempfehlung:

Ab dem frühen Erwachsenenalter, sowie für geschichtsinteressierte Jugendliche zu empfehlen.

 

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Sebastian Thiel für die Leserunde, und deren Begleitung, und beim Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

Lesezeit: 20.07.2013 – 27.07.2013

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