[Rezension] “Die Insel der roten Mangroven” von Sarah Lark.

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Grundinformationen:

Autor: Sarah Lark
Titel: Die Insel der roten Mangroven
Originaltitel:
Reihe: Nora Fortnam 02
Seitenzahl: 672
ISBN: 9783404169764
Preis: 9,99€
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: historischer Roman
Sprache: deutsch
Übersetzer:
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 13.06.2014
Erstveröffentlichung: 16.11.2012


Kurzbeschreibung:

Jamaika, 1753: Deirdre, die Tochter der Engländerin Nora Fortnam und des Sklaven Akwasi, lebt behütet auf der Plantage ihrer Mutter und ihres Stiefvaters. Die jungen Männer der Insel umschwärmen sie trotz ihrer anrüchigen Herkunft. Doch Deirdre zeigt kein Interesse, bis der junge Arzt Victor Dufresne um ihre Hand anhält. Nach einer prunkvollen Hochzeitsfeier schiffen sich Victor und Deirdre ein nach Saint-Domingue auf der Insel Hispaniola. Und was dort geschehen wird, soll alles verändern …

Fesselnder Roman vor historischem Hintergrund. Bewegende Geschichte in grandioser Landschaft von der internationalen Bestsellerautorin Sarah Lark.

Leseprobe:

Hier.

Covergestaltung:

Im oberen Drittel des Covers befindet sich eine Landkarte, und im unteren Bereich findet man wieder ein wunderschönes Strandbild, welches einen träumen lässt.

Meine Meinung:

Im zweiten Teil der Jamaika-Saga tritt Nora Fortnam in den Hintergrund, und macht Platz für ihre Tochter Deidre. Das Buch beginnt mit ihrer Geburtstagsfeier zum 18. Geburtstag. Bald darauf wird die junge Miss Fortnam verheiratet und zieht mit ihrem Mann und ein paar wenigen Hausdienern auf die Nachbarinsel Histpaniola, und trifft auf einen Menschen, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.

Die Beschreibungen von Landschaft, Natur und Umgebung finde ich auch im zweiten Buch wunderbar gelungen. Ich liebe es einfach wie Sarah Lark den Leser mit in eine andere Welt nimmt, und es gelingt ihr immer wieder wunderbar.

Man kann das zweite Buch, genau wie das erste, allein lesen, denn sie sind in sich abgeschlossen. Im zweiten Buch gelingt es Sarah Lark wundervoll Inhalte aus dem ersten Band einzuflechten, ohne das es störend wirkt.

Was mir persönlich nicht so gefällt sind die langen Teile in denen es um die Piraten geht, das zieht sich für mich teilweise schon sehr, und zwischendurch hoffte ich beim Lesen immer mehr, dass ich schnell wieder zu den richtig interessanten Teilen komme.

Interessant finde ich den Aspekt wie sich die Schwarzen auf Saint-Dominque gegen die Weißen wehren, Partei ergreifen möchte ich dabei für keinen, aber es wurde wohl höchste Zeit das die Zustände der Sklaverei aufgebrochen wurden.

Das ganze Buch liest sich wieder wunderbar flüssig, und es lässt einen teilweise einfach nur träumen, aber es zeigt auch auf wie hart die Zeit war.

Mein Fazit:

Auch das zweite Jamaika-Buch ist absolut zu empfehlen.

Meine Bewertung:

Diesmal gibt es von mir eine Katze Abzug für die Längen, daher nur 4.

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Zum Autor:

Sarah Lark, geboren 1958, studierte Psychologie und promovierte über das Thema »Tagträume«. Nebenbei arbeitete sie lange Jahre als Reiseleiterin. Schon immer war sie fasziniert von den Sehnsuchtsorten dieser Erde. Ihre fesselnden Neuseelandromane wurden allesamt Bestseller und finden auch international ein großes Lesepublikum. Ihre Karibikschmöker DIE INSEL DER TAUSEND QUELLEN und DIE INSEL DER ROTEN MANGROVEN kamen ebenfalls direkt auf die Bestsellerliste.
Sarah Lark ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Schriftstellerin. Sie lebt in Spanien und arbeitet zurzeit an ihrem nächsten Roman. Unter dem Autorennamen Ricarda Jordan entführt sie ihre Leser auch ins farbenprächtige Mittelalter.

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Zu kaufen gibt es dieses Buch:

Altersempfehlung:

  • ab Jugendalter lesbar

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle beim Verlag Bastei Lübbe, der mir das Buch sogar zweimal zur Verfügung gestellt hat, weil mir eins geklaut wurde. Smiley

Lesezeit:

18.05.2014 – 27.06.2014

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