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[Lese-Update]: 11.07.2015

Etwas mehr als einen Monat ist mein letzter Eintrag her, und ihr könnt mir glauben, geplant war diese Pause nicht. Aber für mich selbst ist der Juni der härteste Monat von allen. Privat leide ich da sehr, und das kann ich leider nicht abschalten. Zwischen das Leid quetscht sich noch mein Geburtstag, der aber sowieso von allen unbemerkt bleibt, weil er nicht gefeiert wurde, und für mich einer der schlimmsten Tage überhaupt ist. Das ist auch nicht erst seit dem dieser Tag vor vier Jahren der erste war, an dem es bergab ging, ich interessierte bisher kaum bis nie irgendjemand, und so quäl ich mich durch diese Tage. Dazu kommt, dass ich im Moment grad ziemlich viele Probleme habe, und ständig zwischen Nürnberg und Wilhermsdorf pendele. Das kostet mich unendlich viel Kraft, und vor allem wertvolle Zeit. Normal lese ich ja gern im Zug, aber auch das fällt nahezu immer flach, da der Zug oft voll ist mit schreienden Menschen. Da kann ich mich einfach nicht konzentrieren. Beim Lesen ist es bei mir nie still, aber das ist etwas anderes. Das ist Hintergrundfilm, oder gar nur Musik, etwas, was mich nicht vom Lesen abhält. Ich kann komplette Ruhe nicht ertragen, aber dieses Geschreie packe ich nicht. Die letzten Wochen lag ich zudem komplett flach, weil mich die Hitze völlig ausgenockt hat. Ich hab versucht zu lesen, aber ich komm voran wie eine Schnecke. Scheinbar sollte ich besser immer Sommerpausen einlegen. Abermals bitte ich um euer Verständnis, Rezensionen die ich noch offen habe kommen natürlich noch. 😉

Der Gewinner von meinem letzten Beitrag wird auch noch bekannt gegeben.

Aber nun zu meiner aktuellen Lektüre. Im Moment lese ich von Julia Drosten – „Die Schwarze Taube von Siwa„. Bisher lässt es sich sehr gut lesen, und ich genieße es in der Geschichte ein bisschen vom Jetzt abschalten zu können.

[Rezension] “Die Honigprinzessin” von Julia Drosten.

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Grundinformationen:

Autor: Julia Drosten (Autorenpaar)
Titel: Die Honigprinzessin
Originaltitel:
Reihe:
Seitenzahl: 389
ASIN: B00IASWQJW
Preis: 6,49 €
Verlag: Drosten Westf.
Genre: Liebesroman
Sprache: deutsch
Übersetzer:
Einband: ebook, (Das Buch ist aber auch als Taschenbuch erhältlich.)
Erscheinungsdatum: 06.02.2014
Erstveröffentlichung: 06.02.2014

 

Kurzbeschreibung:

Liebe und Honig in Berlin
Als Alina beim Inline-Skaten mit einem Doppelgänger von George Clooney zusammenstößt, ahnt sie nicht, dass der Unfall ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Plötzlich muss die erfolgreiche Marketingmanagerin zehn stechlustige Bienenvölker versorgen. Obendrein glaubt Sven, der gut aussehende Sohn des Unfallopfers, dass sie seinen Vater ködern will. Doch dann verliebt Sven sich in Alina und setzt alles daran, sie mit seinen Kochkünsten zu verführen. Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang beginnt, denn Alina weiß, dass es in Svens Leben noch eine geheimnisvolle Unbekannte gibt …

Leseprobe:

Hier reinlesen.

Covergestaltung:

Auf dem Cover sieht man das Lächeln eines wunderschönen Mädchens. Es strahlt pures Glück aus, und wenn man das Buch gelesen hat, weiss man, dass dieses Cover perfekt zum Inhalt passt. Für mich eine fantastische Wahl.

Meine Meinung:

Eigentlich ist das Autorenpaar rund um Julia und Horst Drosten ja eher im Historischen zu Hause. Nun aber haben die beiden gewagt auch mal ein aktuelles Thema zu bedienen. Wir alle sind ein Teil dieser Welt, und genau deswegen sollten wir uns mit einem Thema, wie dem im Buch vorliegenden befassen, denn es geht uns alle an.

Am Anfang musste ich mich erstmal zurecht finden, und ich hatte schon Panik, dass die ganzen eingeflochtenen Infos rund um Bienen zuviel werden könnten, aber das wurde wieder so wunderbar in die Geschichte eingebaut, dass es einfach passte, und ich mich so kein bisschen überfordert fühlte. Es ist also nicht nur eine einfache Liebesgeschichte, sondern man lernt auch sehr viel über Bienen, und wie sie leben, bzw. was ihnen nicht gut tut.

Ich konnte direkt in die Geschichte rund um Alina eintauchen, die Figuren der Geschichte wurden sehr detailiert beschrieben, und wie gewohnt war gut und böse in dem Roman zu Hause.
Alina wuchs mir sehr schnell ans Herz, ihr Freund Marc allerdings war mir von Anfang an zu wider. Wer von Anfang an auch nicht gerade mein Favorit war, war Georges Sohn Sven. Mein persönlicher Liebling neben Alina war der Imker George Westphal, der Alina zu ihrer Liebe zu den Bienen geführt hat. ♥

Geschrieben ist das Buch sehr flüssig, man konnte eintauchen und die Seiten verflogen nur so, und am Ende dachte ich “ups schon zu Ende”. Während des Lesens habe ich die ganze Zeit mit Alina, den Bienen und George mitgefiebert das alles gut geht, was leider nicht so war. Immer wieder wenn ich dachte, ok jetzt ist alles gut, gab es einen Spannungsschub.

Mein Fazit:

Ein wunderbarer Liebesbeweis an alle Bienen, ummantelt von einer Liebesgeschichte die unter die Haut geht. Von mir eine absolute Empfehlung für dieses wunderschöne Buch, und volle Punkzahl meiner Katzen.

Meine Bewertung:

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Zum Autorenpaar:

Sie sind das Autorenpaar Horst und Julia Drosten und leben im schönen Münsterland. Julia wurde Buchhändlerin und studierte danach Geschichte, Englisch und Pädagogik, Horst war Geschäftsführer einer schweizer Firma für Speiseeistechnologie. In entgegengesetzten Regionen Deutschlands lebend, führte das Schicksal sie in einem Krankenhaus in der Mitte des Landes zusammen. Seither gehen sie ihren Lebensweg gemeinsam. Von Kindheit an wollten sie Bücher schreiben und seit einigen Jahren verwirklichen sie diesen Traum. Gemeinsam denken sie sich die Geschichte aus und während der eine schreibt stürzt der andere sich in die Recherche. Manche Dinge wie der Flug in einem alten Doppeldecker, der Besuch einer Landschlachterei oder wie es sich anfühlt von einer Kosmetikerin verwöhnt zu werden machen wir natürlich zusammen. Wenn sie daneben die Zeit finden, widmet Horst sich dem Kochen und Julia dem Essen seiner leckeren Speisen. Später laufen sie die Kalorien auf Inlinern wieder runter.

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Zu kaufen gibt es dieses Buch:

Altersempfehlung:

  • ab 14 Jahre

 

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei dem Autorenpaar für das Rezensionsexemplar dieses schönen Buches.

 

 

Lesezeit:

Ende Februar 2014 bis 26. April 2014
(Leider durch viele starke Migräneattacken und krankheitsbedingt etwas länger, die eigentliche Lesezeit war aber vielleicht drei vier Tage.)