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[Lese-Update] 25.01.2015

Das erste Leseupdate im neuen Jahr beinhaltet gleich wieder ein großes Sorry. Als könnte es bei mir überhaupt einmal normal laufen, habe ich mir direkt im neuen Jahr, scheinbar nachts etwas ins Auge gehauen, was das Lesen komplett unmöglich machte. Am 2. Tag nach der Feststellung bin ich zum Augenarzt im Nachbarort (ein wirklich sehr netter Arzt), ich dachte ja an eine Entzündung, aber dem war nicht so. Ich hab mir irgendwie nachts was ins Auge gehauen, und es so dabei verletzt. Ich weiß, blöd, aber ich hab es weiss Gott nicht mit Absicht gemacht. Ich bin rumgerannt wie ein einäugiger Pirat mit Augenklappe, und musste 4xtäglich eine Salbe ins Auge machen. War das ein Spaß jedes Mal. *Augen verdreh* so langsam klappt das Sehen aber wieder, und so langsam kann ich wieder besser lesen, auch wenn leider eine Narbe zurück bleibt. Zusätzlich hat der Arzt noch festgestellt das ich jetzt eine Brille brauche, das muss ich dann auch noch angehen demnächst. Sollte nur warten bis das Auge gut verheilt ist. Nun kommt aber das ABER … Meine Psyche hatte sich Ende des Jahres wegen verschiedener privater Probleme, die ich hier aber nicht aufdröseln möchte, verabschiedet. Mir ging es zu Weihnachten schon hundeelend, aber zu Silvester war die Krönung. Ich war zusätzlich noch allein zu Hause, das hat mich fix und fertig gemacht. Ein Jahresabschluss wie ihn sich keiner wünscht. Manche Menschen kommen damit vllt besser klar als ich, aber für mich war es der Untergang. Es gab nur noch eine Rettung, stationär. Ich bin also zu meiner Ärztin und die hat alles weitere veranlasst. Ging auch ganz fix, denn schon am nächsten Tag war ein Bett frei und ich durfte kommen. Die erste Nacht war ich allein, war das schön, aber ab dem zweiten Tag wurde mein Alptraum wahr. Ich hab eine Frau auf's Zimmer bekommen, die mich ständig vollquatscht, mich die ich doch Ruhe brauche. 🙁 Dabei bekomme ich natürlich auch kaum eine Seite gelesen. Ich bin schier am Verzweifeln. Aber wie war das? Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, und so nutze ich die kleinen Pausen die sich über den Tag verteilt finden lassen…

 

[Lese-Update]: 09.11.2014.

Kurz nachdem ich dem ich den letzten Eintrag geschrieben hatte wurde schon klar was los ist mit den IronBB. Die Chefs haben keine Zeit mehr, und aus dem Grund wollten sie das Projekt beenden, bzw. haben es aus diesem Grund beendet. Das kam für die Teilnehmer mehr als plötzlich, unverständlich, und was mich am meisten irritiert, es wurde auch nicht mit den anderen Leuten geredet oder beratschlagt ob man die Führung einfach tauscht, und ansonsten alles weiter laufen lässt. Für mich jeden Fall war klar, ohne würde mir was fehlen, und das ganze hinterher Gerenne bekam plötzlich ein Bild. Blöder Weise ist nach wie vor das Schreiben in der Gruppe moderiert, was es ziemlich schwierig macht etwas zu organisieren. Ich verstehe nicht wieso das immer noch so sein muss, und so habe ich erstmal eine Gruppe gegründet in der man weiter darüber reden kann wie es weiter gehen könnte, und wer welche Aufgaben übernehmen könnte. Die „Übersiedlung“ geht ziemlich schleppend, und ich kann selbst die Leute die ich nicht in der Freundesliste habe nicht einladen, ziemlich strange, aber gut, Technik die begeistert. Bisher gibt es viele willige Helfer, ich frage mich nur, wie lange bleibt die Lust bestehen, wenn jetzt nicht bald was weiter geht?! Ich hab es schon bei mehreren Gruppen erlebt was dann draus wurde, und ich fänd es sehr schade, wenn jetzt alles einfach auseinander bricht. Wo ich mir aber sicher bin, es wird kein „gemeinsam“ mehr geben, wenn die IronBB komplett aufgegeben werden. Also heißt es jetzt in die genau gegenteilige Richtung zu arbeiten.

Endlich habe ich wieder den Einstieg ins Lesen geschafft. Es flutscht für ein über 1000 seitiges Buch echt gut. Die letzten 100 Seiten sind angebrochen, und die werde ich vermutlich heute noch beenden. Im Moment nehme ich mir spätestens gegen 22 Uhr die Zeit zum Lesen, und dann ist die Zeit um zu Schlafen schneller da als ich schauen kann. Ich will nicht so laut schreien, aber ich glaube meine Leseflaute ist überstanden. Gott sei Dank! Es war nämlich ziemlich belastend, wenn nicht einmal mehr die andere Welt, in die ich so gern eintauche einem was bringt. Ich konnte mich kaum noch ablenken, und meine verdammten Depressionen hatten mal wieder die Überhand. Ich bin so früh über diesen kleinen Lichtblick am Horizont. 🙂

[Rezension] Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben von Ronald Reng.

robertenke

(c) Piper

Autor: Ronald Reng
Titel: Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben
Originaltitel: Life too short
Reihe: Piper Taschenbuch
Seitenzahl: 432
ISBN: 9783492273169
Preis: 9,99 €
Verlag: Piper
Genre: Biografie
Sprache: deutsch
Übersetzer:
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 01.11.2011
Erstveröffentlichung: 2011 more »