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#fbm13 – Teil 1 – mein erstes Mal Frankfurter Buchmesse.

Immer wenn in den vergangenen Jahren meine Freunde erzählten, dass sie in Frankfurt auf der Buchmesse waren, stieg in mir so eine Traurigkeit hoch, Neid entfachte, aber ändern konnte ich zu diesem Zeitpunkt nichts daran, dass ich immer nur darüber lesen konnte. So verfolgte ich Jahre lang über die Medien immer wieder, was es so zu berichten gab über die Buchmesse schlecht hin. Interessant waren die Berichte, sie machten neugierig, und der Wunsch doch endlich einmal selbst Gast zu sein steigerte sich immer weiter.

Dieses Jahr nun überlegte ich wieder, wie stelle ich es an, wie kann ich die Messe endlich einmal selbst erleben. Fast schon hatte ich mich damit abgefunden, dass es abermals nichts werden wird, da sagte eine Freundin zu mir, dass sie mich doch einfach mitnehmen könnte. Ich muss vielleicht dabei erwähnen, dass sie selbst noch ca. 100 km weiter weg wohnt von Frankfurt als ich, und ich hatte sie vorher noch nie real kennen gelernt. Das Kennenlernen hatte sich bereits ergeben, und so kamen wir auf das Thema “Frankfurter Buchmesse”, sie und ihr Freund erzählten ein bisschen wie dieser Tag bei ihnen immer abläuft, und plötzlich bekam ich eine riesige Panik. Ich bin ja nicht ganz die fitteste, auch wenn ich noch recht jung bin. Ich brauche viel Zeit, viele Pausen, und vor allem Verständnis. Nach dem ersten Treffen mit der Freundin wurde mir ganz flau im Bauch, und ich war mir nicht mehr so sicher, ob ich mit ihnen mitfahren will, auch wenn es eine liebe Geste ist mir anzubieten mich mitzunehmen. Ich überlegte hin und her, was jetzt tun um trotzdem nach Frankfurt zu kommen. Schließlich fragte ich meinen lesefaulen Freund ob er nicht mit mir fahren würde. Tut man aus Liebe nicht manchmal Sachen die einem selbst nicht so zusagen? Ich probierte es, es endete in Tränen, und ich war fix und fertig. Die Katastrophe, die ich mir schon ausgemalt hatte, wurde real. *seufz* Abends schließlich lenkte Stefan, mein Freund ein, und sagte er würde doch mit mir fahren, aber daran konnte ich nicht so recht glauben. Als er es schließlich gefühlte 100 Mal wiederholt hatte schaute ich nach einem Zimmer in der Nähe von Frankfurt, aber das sollte sich ziemlich schwierig gestalten. Ich fand jedoch noch am gleichen Abend was ich suchte, und buchte zu einem super Preis. Außerdem beantragte ich noch einen Presseausweis für Blogger, der auch nach ca. etwas mehr als einer Woche bei mir eintrudelte. Meine Freude darüber war riesig.

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Solch ein Nebel begleitete uns die komplette Hinfahrt, furchtbar.

Los gehen sollte es Samstag Morgen 6 Uhr, so dass wir pünktlich zum Messebeginn gegen 9 Uhr in Frankfurt eintreffen. Zu meiner Freude erfüllte sich dieser Wunsch auch, wir fuhren Punkt 6 Uhr los, Stefan hatte einigermaßen Laune, nur ich nicht mehr geschlafen seit Freitag Abend 18 Uhr. Ich war so hibbelig und aufgeregt, dass ich selbst im Auto während der Fahrt nicht mehr schlafen habe können. Stefan besorgte uns an einer Tankstelle noch leckere Croissants und Vanilleteilchen, sowie große Energytrinks, die waren sowas von nötig! So hatte ich schon mal während der Fahrt meinen ersten Snack, was mich etwas ruhiger machte. Die 200 km fuhren wir ohne Komplikationen, außer einem Pipi-Stopp für Stefan durch, trotz fiesem Nebel.

Gegen 8:30 Uhr waren wir dann im Parkhaus Rebstock, welches scheinbar immer für Messebesucher genutzt wird. Wir wurden eingewiesen, das war erst einmal eine Karussellfahrt nach oben, und dann ein ganzes Stück zu laufen quer durch das Haus. Bevor wir das Parkhaus verließen notierte ich mir unsere Standortkoordinaten, denn auf Auto suchen am Abend hatte ich kein Lust. Am Schalter holte ich mir noch mein kostenloses Parkticket für meinen Presseausweis, und draußen standen auch schon Pendelbusse die uns zum Messegelände brachten bereit. Es konnte also los gehen, die kurze Busfahrt verging wie im Flug, und schon waren wir angekommen. (Ein normales Parkticket hätte 11 € pro Tag gekostet.)

Als Erstes hab ich mir einen Messeplaner geholt, völlige Überforderung, das war es aber schon, als ich meine zwei Tage planen wollte, das änderte sich auch hiermit nicht. Ich wusste, mit Stefan ist Planen nicht so einfach, denn der geht ja nur zu den Ständen, an denen er was kaufen will, (was er ja eh nicht wollte)  ich aber wollte wenn möglich alles sehen, nur wurde mir schnell klar, auch das wird nicht klappen.

Wir passierten den Einlass, ließen unsere Karten abscannen, und gingen als erstes in die Halle wo die internationalen Aussteller ihr zu Hause gefunden hatten, und da wurde mir auch schon schmerzlich bewusst, dass ich meine schöne große Cam vergessen hatte. Zum Mäusemelken, aber zu spät, zu ändern war dieses Missgeschick nicht mehr. Am Eingang der Halle wurde erstmal meine Tasche durchwühlt, *jippie*. Ich muss dazu sagen, das war die einzige Halle wo das gemacht wurde, sind die Veranstalter der Meinung, dass in den anderen Hallen nichts passieren kann? Das war mir irgendwie leicht suspekt.

Was mir nun in der ersten Halle gleich zum Verhängnis wurde, war meine mangelnde Fremdsprachenkenntnis. Ich schaute zwar, aber so richtig verstand ich natürlich nichts, außer die Sachen die in Englisch da standen. Stefan hatte schon das Tempo angezogen, und dann entschied ich für mich erst mal den dotbooks-Stand in Halle 4.1 aufzusuchen. Die Wege dorthin waren sehr gut ausgeschildert, was ich gern positiv hervor heben möchte, allerdings durch die Größe des Gelände riesig! Zwischendurch hat man sogar solche “Fahrbänder” die aussehen von der Art her wie Rolltreppen, und ich war echt verdammt froh, dass es die gab, abends noch mehr als morgens.

Gegen 9:30 Uhr hatten wir den Stand gefunden, die grüne Lampe im Dotbooks-Design wies uns auch auf wunderbare Weise den Weg.

Und dann ging es los, meine riesige Freude wandelte sich innerhalb von Sekunden in Panik und ich wusste gar nicht wie mir geschieht. Während dessen schrieb ich schon eine ganze Zeit mit Sabrina von “Shosatsu, denn wir wollten uns endlich nach langer Zeit des Online-Schreibens auch real kennen lernen. Während dessen lief ich noch eine Runde durch die Halle in dem der dotbooks-Stand war, und noch eine, und noch eine… aber meine Panik wollte einfach nicht verfliegen. Mein Freund, der ja bei mir war, war mir wie üblich in solchen Situationen keine Hilfe, dabei hätte ich mir so sehr gewünscht, dass er einfach sieht was ich brauche, das er mich symbolisch an die Hand nimmt. Aber so ist Stefan nicht, er hat kein Gefühl für solche Situationen, und er Verstand nur Bahnhof, und seine Laune rutschte in den Keller. Katastrophe!!! Schließlich liefen mir die Tränen, und ich wäre am liebsten rausgerannt, setzte mich schließlich aber erstmal, um später einen neuen Anlauf zu nehmen. Kurz vor 10 Uhr machte ich mich wieder auf zu dem Stand, denn um diese Uhrzeit sollte auch das Bloggertreffen sein. Ich wischte mir die Tränen ab, und versuchte einfach “normal” zu sein, und dann waren wir am Stand, und wieder ging nix. Ich dachte ich sterbe. Im gleichen Moment wollte Stefan dann aber für mich fragen wegen dem Treffen, bevor er aber ausreden konnte zupfte ich ihn am Ärmel, das wollte ich nicht, das war mir peinlich, ich dachte nur “Erdboden bitte bitte verschlucke mich augenblicklich”.

Aber stattdessen bemerkte uns Susann vom Dotbooks-Team, und die Dinge nahmen ihren Lauf. Einige Bloggerinnen hatten sich schon im Stand versammelt, und so bat Susann uns einfach hinzu.

Die Runde wurde eröffnet, wir wurden begrüsst, und dann kam es zum Kennenlernen des gesamten Teams. Wir durften Fragen stellen die uns interessierten, und so bildeten sich ein paar Grüppchen die sich um die einzelnen Mitarbeiter scharrten und neugierig und interessiert lauschten. Manche fragten mehr, und manche weniger, ich eher weniger, zumindest bis ich auftaute.

Ich war mit drei weiteren Damen zuerst bei Susann und Sarah, das fiel mir etwas einfacher, da uns Erstere ja schon begrüsst hatte. Als wir dann soweit waren, und die beiden ausgequetscht hatten, baten wir noch um Bilder, was uns auch gewährt wurde. So machte ich die Bilder von den anderen Damen vor der Dotbooks-Bücherwand, vor der auch die meisten ein Bild mit ihren Lieblingskarten (mit Sprüchen und Büchern von Dotbooks) schossen. Bewundert werden können diese in der Facebook Timeline vom Verlag, und zum Dank bekommen alle die mitgemacht haben noch eine Überraschung dafür. Smiley

Stefan machte dann von mir und den Damen Bilder, und ich muss sagen, niemals hätte ich gedacht, dass diese Menschen so nett, so normal, so zugewandt sind. Es war ein wirklich schönes Treffen, und auch die anderen Bloggerinnen waren nett, was mir dann irgendwann die Panik auch wieder nahm.

1380596_689892547695183_896424526_nv.l.n.r.: Sarah Mirschinka, ich, Susann Hochmuth

Zwischenzeitig kam dann auch Sabrina mit ihrer Schwester und ihrem Partner, begrüsste mich gleich, denn schwer zu erkennen war ich ja nicht, und sie auch nicht. Ich weiss nicht wie lang, aber mehr als 5 Minuten werden wir nicht gequatscht haben, und schon war sie wieder verschwunden. Leider gibt es nicht einmal ein Bild mit ihr, was ich sehr sehr schade finde. Stefan fand das alles mit meinen Leuten an diesem WE ein wenig eigenartig, aber um ehrlich zu sein hatte ich auch nicht damit gerechnet, dass jemand wirklich Zeit hat um sich richtig zu unterhalten. Schade, aber ok, wahrscheinlich einfach der falsche Ort für ein Kennenlernen. Trauriges Smiley

Nun konnte ich mich wieder den Mitarbeitern vom Dotbooks-Verlag zuwenden, denn ich hatte schon eine kleine Weile darauf gewartet, dass der Programmleiter Herr Timothy Sonderhüsken, der mit uns seine Gedanken auf der Facebookseite des Verlages teilt, “frei” wird. Irgendwann setzte ich mich zu der Gruppe die bei ihm war, und lauschte was er so erzählte.

Als er dann fertig war sagte ich Herrn Sondershüsken noch persönlich hallo, mit der Frage, ob er denn wisse wer ich sei. Er überlegte, und ich weiss nicht ob er mich über mein sexy Bild, was ja mehr oder weniger nur Augen zeigt, erkannt hat. *kicher* Ich denke aber mal nicht. Zwinkerndes Smiley Als ich dann aussprach wer ich bin, also die “Katzenfrau”, kam der große “Aha-Effekt”, und die Begrüssung fiel für mich doch ein wenig ungewöhnlich freudig aus, da ich damit nicht gerechnet hatte. Auch der Chefin vom Verlag, Beate Kuckertz, stellte er mich noch persönlich vor, welche auch sehr positiv auf mich reagierte, und plötzlich wussten alle wer ich bin. Das ganze Team freute sich, und ich wusste noch gar nicht so recht wie mir geschah. Ich bekam dann aber noch schnell eine Erklärung, und ich bin wohl dadurch, dass ich öfter auch auf der Seite kommentiere bekannt bei allen. Na immerhin scheine ich nicht negativ aufgefallen zu sein, denn Herr Sondershüsken unterlegte diese Erklärung mit sehr schmeichelhaften Worten, hehe. Ein Echter Charmeur. *kicher* Wir unterhielten uns dann auch noch über einige Dinge, bis wir auch zum Foto knipsen übergingen. Alles ganz freiwillig, und ich musste keinen dazu drängen, ach war das schön, das hat man selten. Zwinkerndes Smiley Als er dann stand, merkte ich erst einmal wie groß der Mann ist, ähm ja, ich meine die Körpergröße. Zwinkerndes Smiley Das gab dann noch ein lustiges Gekicher, weil er sich extra klein machte, aber schimpfte, wehe ich zeige ein Komplettkörperbild von dieser Pose. *lol* Ich wäre zwar eigentlich nie auf diese Idee gekommen, aber solche Verbote sind doch schon sehr verführerisch, denn es sieht wirklich äußerst ulkig aus. Aber ich will mal nicht so sein. Smiley mit geöffnetem Mund

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(Ich muss schon wieder grinsen wenn ich an den Rest des Bildes denke. Zwinkerndes Smiley)

Einige Blogger hatten sich auch schon langsam verabschiedet, sie hatten noch weitere Events geplant, und hatten wohl einen ziemlich straffen Zeitplan. Aber auch Stefan und ich verabschiedeten uns so langsam, aber nicht bevor wir unser Geschenk entgegen nahmen. Was das war? Eine total coole Dotbooks-Print-Stofftasche, mit der kompletten Kartenserie der angesagten Dotbooks-Bücher, eine Wegzehrung zum Naschen, und etwas zu Trinken, sowie einen Dotbooks-Button, den ich die zwei Tage stolz durch die Messe getragen habe! Ich habe mich voll gefreut, dass ich auch etwas bekommen habe, zumal ja nicht klar war wann, und ob ich überhaupt auf der Buchmesse sein kann.

 

– Teil 2 folgt –

[Buchenthüllung] „Duocarns – David & Tervenarius“.

Ein Buch zwei Mal lesen? Einen Film doppelt schauen?
Pat McCraw sagt: Ja, wenn die Story gut ist – warum nicht? Das schwule Pärchen Tervenarius und David gibt eine Spitzen-Geschichte her.

Am 16. Okt 2013 veröffentlicht Elicit Dreams Verlag das Folgebuch „Duocarns – David & Tervenarius“, das die bereits aus dem Hauptwerk „Duocarns“ bekannte Liebesgeschichte zwischen dem Duocarns-Krieger Tervenarius und seinem Freund David, in ein völlig neues Licht setzt. „Das bisher emotionalste Buch von Pat McCraw„, urteilte eine Beta-Leserin. „Ich kenne bereits die Geschichte der beiden, aber das Buch hat diese Liebe in ein völlig neues Licht gestellt. Es hat mich phasenweise zu Tränen gerührt“, berichtet eine zweite Testleserin. Kein Wunder, denn nun wird diese vielschichtige Story aus der Sicht des gefühlvollen David geschildert. David, der unbeschwerte Häusermakler aus Vancouver, dessen Entwicklung vom verliebten Knaben zum liebenden Mann der interessierte Leser nun hautnah miterleben kann.

Elicit Dreams geht bei dieser Veröffentlichung einen neuen, äußerst spannenden Weg der allmählichen Enthüllung. Konnte man bereits die Entstehung des Buches auf der Homepage des Verlages teilweise mitverfolgen, wird nun auch das künstlerische Cover bis zum 16.10. erst allmählich entblößt. Gezeichnet von der brillanten Künstlerin SIALYXZ stellt die Grafik ein Highlight des Buches dar. Verfolge die Enthüllung des Buches, begleitet mit den heißesten Leseproben jedes Wochenende auf meinem Blog.

 

Wir starten mit Teil 1!

Leseprobenlink: 

*klick*

 

Das geheime Cover 1: